Unsere Highlights

Reisterrassen

Anfahrt: ca. 5 – 6 Stunden

Dauer der Tour: 3 – 4 Tage (Tourenpaket zusammen mit Sagada)

Die spektakulären Reisterrassen der Kordillera sind alleine schon Grund genug für eine Reise nach Nord-Luzon! Seit 1995 gehören sie zum Weltkulturerbe der Vereinten Nationen (UNESCO). Reisterrassen gibt es zum Beispiel in Sagada, Bontoc, Ba-Yo, Malicong, Batad und Banaue, aber auch an vielen anderen Orten der Kordillera sind sie zu finden! Kommen Sie mit uns auf eine spannende Fahrt in die Berge und entdecken Sie die Magie der Reisterrassen.

Ganz wichtig: Einen perfekten Zeitpunkt für den Besuch gibt es nicht, da sich die Anbau- und Erntezyklen der Reisterrassen je nach Lage, Sonneneinstrahlung und Wetter an den einzelnen Orten unterscheiden!
Die Terrassen versprühen je nach Ernte- und Jahreszeit ihren ganz individuellen Charme. Sind die Reispflanzen noch jung, strahlen die Anbauflächen in saftigem hellgrün, zur Erntezeit wechselt die Farbe in ein sattes Dunkelgrün. Nach der Ernte bleiben die mit Wasser gefluteten Äcker übrig. Zwar fehlt den abgeernteten Reisfeldern dann die spektakuläre Farbpracht, doch wer genau hinsieht, wirdvon den Spiegelungen und Reflexionen auf der Wasseroberfläche begeistert sein!
Um die imposante Landschaft der Reisterrassen zu gestalten, brauchte der Stamm der gleichnamigen Ifuago über 2000 Jahre. Die Pflege dieses als 8. Weltwunder bekannt gewordenen landschaftlichen Bauwerks ist wegen der Hanglage und dem ausgeklügelten Bewässerungssystem überaus anspruchsvoll.
Die Art und Weise, wie die Reisbauern in mühevoller Handarbeit zusammen mit ihren treuen Helfern, den Carabaos, die Felder umtrieben, zeigt die Ursprünglichkeit der von den Spaniern unberührt gebliebenen Bergregion. Die idyllische Landschaft und das Zusammenspiel von Mensch und Natur fesseln nicht nur Naturliebhaber!
Genießen Sie eine Wanderung auf den Reispfaden, entdecken Sie die Terrassen aus nächster Nähe und nehmen Sie atemberaubende Fotos mit nach Hause!

Sagada

Anfahrt: ca. 5 – 6 Stunden

Dauer der Tour: 3 – 4 Tage (Tourenpaket zusammen mit den Reisterrassen)

Sagada liegt auf einer Höhe von 1500 Metern mitten in den Bergen der Kordillera. Gehen Sie mit uns auf Entdeckungstour zu den hängenden Särgen im Echo Valley, den letzten Ruhestätten der Ureinwohner der Igorot. Riesige Eisennägel werden in die Felsen geschlagen, um die Särge darauf zu betten. Auch in einigen der zahlreichen Höhlen werden die verstorbenen Stammesangehörigen seit Jahrhunderten bestattet. Diese Orte können zum Teil besichtigt werden. Die atemberaubende Tour durch das Echo Valley führt Sie weiter durch Kaffeeplantagen und über riesige Felsbrocken zum Underground River.
Besuchen Sie das alte Dorf von Sagada mit seinen schmalen Gassen, verwinkelten Häusern und kleinen Webereien inmitten von Reisfeldern. Lernen Sie dabei das Leben des Bergvolkes kennen.
Besonders die Abendstunden laden zu einem Spaziergang zu den Souvenirläden, Cafés und Restaurants ein, welche die Straße des Ortes säumen. Unser absoluter Geheimtipp liegt jedoch außerhalb des Dorfzentrums: Genießen Sie beim Besuch einer kleinen Brauerei mitten im Pinienwald ein hausgebrautes Craft Beer am offenen Lagerfeuer!
Und wer ein ganz besonderes Urlaubssouvenir sucht, ist hier in den Bergen genau richtig: In den Webereien direkt an der Straße werden Taschen und Rucksäcke aus den heimischen Stoffen in traditionellen Mustern vor den Augen der Besucher geschneidert.
Für alle Abenteuerlustigen bietet eine Tour durch die Sumaging Höhle einweiteres Highlight. Zum Teil barfuß und nur mit einer Lampe in der Hand geht es auf Entdeckungstour durch die 180 Meter lange Höhle. Der abenteuerliche Pfad über lose, rutschige Steinbrocken und durch teilweise kniehohes Wasser führt zu den unverwechselbaren Felsformationen dieser beeindruckenden, unterirdischen Welt.

Vigan

Anfahrt: ca. 3 Stunden

Dauer der Tour: 1 – 2 Tage

Vigan liegt 130 Kilometer nördlich von San Fernando La Union und ist die größte erhaltene Kolonialstadt der Spanier in ganz Asien. Vigan wurde unter dem spanischen Seefahrer und Eroberer Juan de Salcedo spanischer Stützpunkt.
In den Gassen kann man die Geschichte förmlich spüren. Gerade in den Morgenstunden fühlt man sich in das 17. Jahrhundert zurückversetzt, denn die Straßen mit den unzähligen kleinen Antiquitätenläden sind dann für den Verkehr gesperrt. Eine Fahrt mit der Pferdekutsche, der Calesa, ermöglicht die Entdeckung der vielen Kolonialhäusern in sehr angenehmer und authentischer Weise.
Die St. Paul Kathedrale wurde 1641 erbaut und ist eine der ältesten und größten Kirchen des Landes. Auch die Bantay Kirche ist einen Ausflug wert, ihr abseits stehender Glockenturm wurde als Wachturm zum Schutz vor Angreifern genutzt und bietet eine tolle Aussicht mit Rundumblick.
Unter den zahlreichen Museen ist besonders das Familienmuseum der Crisologos zu erwähnen. Von den angenehmen Seiten der Oberklasse mit Cadillac bis hin zum Mordanschlag rivalisierender Clans in der Kirche (!) – hier wurde eine wichtige Seite der philippinischen Kultur und Geschichte interessant und sehr greifbar aufgearbeitet.
In Töpfereien entlang der Rizal-Straße kann man die traditionelle Herstellung von Wasserbehältern beobachten.
Der Tag klingt bei einem Abendessen in der Crisologo Straße mit landestypischen Spezialitäten und einem Besuch der Wasserspiele auf dem Plaza Salcedo stimmungsvoll aus. Jeden Abend lockt die farbenprächtige Show mit musikalischer Untermalung direkt neben der St. Paul Kathedrale etliche Zuschauer an.

Pinatubo

Anfahrt: ca. 3 Stunden

Dauer der Tour: 1 – 2 Tage

Diese Tour ist ein Muss für alle Abenteurer! Nach einer einstündigen, spektakulären Jeepfahrt durch das weitläufige Lahar-Feld und die tiefen Furchen des Flussbetts folgt der Aufstieg zum türkisblauen Kratersee des Vulkans.
Dabei hatte alles ganz ruhig angefangen. Nach 600 Jahren Schlaf meldete sich der Pinatubo im April 1991 mit leichtem Rumpeln und weißen Dampfwölkchen zurück. Doch schon in den kommenden Wochen wurden den herbeigeeilten Vulkanologen bewusst, dass Großes bevorstand.
Der Berg explodierte am 15. Juni 1991 mit einer beispiellosen Energie: Bis zu 40 Kilometer schossen die Eruptionswolken in die Stratosphäre und verdunkelten den Himmel. Rollender Donner, Erdbeben, unglaubliche Mengen Asche und Sand, faustgroße Steine und reißende Schlammlawinen – die Natur zeigte ihre ganze Kraft.
Eine Viertel Million Menschen wurden obdachlos, rund 900 Menschen kamen ums Leben. Mehrere 1000 Hektar Farmland, über 40 000 Häuser und zahlreiche große Brücken wurden zerstört.
Filipinos lassen sich so schnell nicht unterkriegen. Wenn auch der Ausbruch des Pinatubo zunächst wie das Ende der Welt anmutete, so krempelten sie nach einer kurzen Atempause die Ärmel hoch, um das Beste aus der Lage zu machen. Also wurden Touren ins Leben gerufen. Denn touristisch gesehen haben die Auswürfe des Vulkans eine neue, wohl einmalige Destination beschert.
Das in einem weiten Gebiet um den Pinatubo angesammelte Eruptivmaterial aus Asche und Sand stellt eine grandiose Landschaftsform dar. Westlich von Angeles erreicht die zusammengepresste Masse Höhen von bis zu 100 Metern. Das eindrucksvolle Gelände ist von bizarren Schluchten durchzogen, durch die man stundenlang wandern kann.
Die Fahrt mit dem Geländewagen durch das schlammige Lahar-Feld und die Wanderung auf den Pinatubo Vulkan durch die einmalige Landschaft sind die perfekte Mischung für Abenteurer und Naturliebhaber.

Weitere Touren

Hundred Islands

Anfahrt: ca. 4 Stunden

Dauer der Tour: 1 – 2 Tage

Der Hundred Islands Nationalpark ist eine traumhafte exotische Inselwelt in Pangasinan, einer Provinz in Nord-Luzon. Egal ob Schnorcheln, am Strand entspannen oder an der Zipline hängend von einer Insel zur anderen rauschen, dieses paradiesische Ausflugsziel bietet für jeden Geschmack etwas.
Unmittelbar vor der Küste von Alaminos liegen 123 kleinere und größere Inseln. Nur die Governor, Quezon, und Children’s Island wurden bisher für den Tourismus erschlossen. Dadurch wird dieser zum Teil unberührt gebliebene Inselarchipel zu einem besonders attraktiven Ausflugsziel. Außergewöhnlichen Inselformationen wie beispielsweise die Turtle Island mit der Form einer im Wasser schwimmenden Schildkröte bilden unvergessliche Motive für das Urlaubsalbum.
Ein perfekter Trip zu dem fast 2000 Hektar großen Hundred Islands National Park könnte so aussehen: Übernachtung am Meer bei Alaminos und Abendessen mit frischen Meeresfrüchten auf dem Bootssteg mit Blick auf die riesige Inselgruppe. Früh am nächsten Morgen startet die Fahrt mit der privaten Bangka zu allen gewünschten Inseln. Baden, Schnorcheln, kleine Wanderungen zu atemberaubenden Aussichtspunkten, Entspannen am weißen Sandstrand und Rückkehr am Nachmittag.
Auch eine Übernachtung auf einer einsamen Insel ist möglich, mit Bier zum Sonnenuntergang und Grillen am Strand!

Tangadan Wasserfälle

Anfahrt: ca. 1 Stunde

Dauer der Tour: Tagesausflug

Nicht weit entfernt von San Juan liegt landeinwärts San Gabriel direkt am Fuße des Kordillera-Gebirges. Dort bietet sich allen Natur Liebhabern und Abenteurern ein tolles Ausflugsziel: die Tangadan Wasserfälle inmitten von dichtem Wald und exotischen Pflanzen.
Allein schon der Weg zu den Fällen ist ein Abenteuer für sich! Nach einer einstündigen Wanderung durch das Dickicht und die Bambuswälder, über wackelige Stege und quer durch den Baroro River, kündigt sich der Wasserfall mit großem Tosen an.
Bereits auf der Strecke bieten sich einige Möglichkeiten zum Schwimmen, sei es das Flussbett, das mehrmals durchquert werden muss, oder ein Sprung ins kühle Nass von einer der meterhohen Klippen am Rande des Flusses.
Vorbei an grasenden Wasserbüffeln und durch die atemberaubende Landschaft, die fast schon einem Regenwald gleicht, ist diese Tour für Naturbegeisterte wie geschaffen.
An den Wasserfällen angekommen, laden der Pool des Flusses und die großen Felsen zum entspannten Verweilen mitten in der Natur ein. Nach einer erfrischenden Pause führt der schmale Dschungelpfad zurück durch das saftige Grün. Damit ist dieser Trip ein perfekter Tagesausflug für Groß und Klein.

Pagudpud

Anfahrt: ca. 6 Stunden

Dauer der Tour: 1 – 2 Tage

Die Fahrt zur Nordspitze von Nord-Luzon führt uns zunächst nach Laoag, der Provinzhauptstadt von Ilocos Norte. Dort steht der kolossale, allmählich in den weichen Sandboden absinkende Kirchturm der St. William Kathedrale.
Fahren Sie mit uns weiter zum wunderschönen Cape Bojeador Leuchtturm in Burgos, welcher vor über hundert gebaut wurde und noch heute Schiffen den Weg entlang der Küste weist. Vor zehn Jahren wurde der Leuchtturm von der philippinischen Regierung zur nationalen, historischen und kulturellen Stätte ernannt und ist mittlerweile ein Museum.
Ein Höhepunkt in der Provinz Burgos ist auch der Besuch der Kapurpurawan Steinformation. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichen Sie die unverwechselbaren, von Wind und Wetter geformten weißen Steinskulpturen. Der Sandstein ist der Namensgeber für diese einzigartige Formation: „Puraw“ bedeutet in der lokalen Sprache Ilokano „weiß“.
Nun wird es moderner, auch auf den Philippinen spielt Windenergie zunehmend eine Rolle. Über einhundert Windkrafträder stehen in Bangui, dem größten Windmühlenpark des Landes. Auf der Straße nach Pagudpud fahren wir direkt an den Giganten vorbei!
In Pagudpud angekommen, können Sie im türkisblauen Wasser am Traumstrand der Blue Lagoon baden. Aufgrund des weißen Sandstrandes wird die Gegend auch Boracay des Nordens genannt, nur ohne Touristenmassen.
Hinter den Traumstränden schlängelt sich das Patapat Viadukt direkt an den Felsen der Pasaleng Bucht entlang. Es wurde in den 80er Jahren fertiggestellt und ist mit 1,3 Kilometern Länge die viertlängste Brücke der Philippinen.
Pagudpud im Norden der Philippinen, Wind und Wetter, tropische Temperaturen und Natur pur.